Vincent Burek
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Der Kunstmaler und Grafiker Vincent Burek wurde am 18. Juli 1920 in Ruda (Oberschlesien) geboren. Von 1937-1940 studierte er freie und angewandte Kunst sowie Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik an der Meisterschule des deutschen Handwerks in Breslau. Schon als 18-Jähriger erhielt er das Stipendium des Jahres für eine Balkanreise. Als Soldat kam er an die Ostfront, wurde in Stalingrad gefangen genommen und blieb bis nach Kriegsende in Gefangenschaft am Ural. Im Krieg und in Gefangenschaft entstanden zahlreiche kleinformatige Aquarelle und Zeichnungen. Nach dem Krieg arbeitete er u.a. als Illustrator für die von Dr. Günther Birkenfeld herausgegebene Jugendzeitschrift "Horizont" in Berlin. 1947 kam Vincent Burek in die hessische Schwalm nach Ziegenhain, wo er 1951 die Künstlergruppe "neue schwalm" mitbegründete. Als Mitglied des Kasseler Kunstvereins gehörte er seit 1955 ebenfalls der "Gruppe Kassel" an. Bureks künstlerisches Werk umfasst Ölbilder, Aquarelle sowie die für ihn typischen Kohlezeichnungen und Linolschnitte, mit denen er die Tradition der Schwälmer Malerei (Malerkolonie Willingshausen) aufnahm und einer neuen Gestaltungsweise zuführte. In den 1950er- und 1960er-Jahren führte er zahlreiche Aufträge zur Wandgestaltung (Sgraffiti, Mosaiken, Wandteppiche) an öffentlichen Bauten aus, entwarf Glasschliff- und Kirchenglasfenster, erstellte Industriedesign-Entwürfe und war als Werbegrafiker tätig. Studienreisen führten ihn auf den Balkan, in die Türkei und nach Spanien. Der passionierte Bergsteiger unternahm darüber hinaus zahlreiche Hochgebirgstouren im Alpenraum. Seit 1965 entstand die Linolschnittreihe "Grafik aus der Schwalm".

Vincent Burek gründete das Kunstkabinett im Museum der Schwalm. Hier befand sich zuletzt auch sein Atelier.


Vincent Burek beteiligte sich mit seinen Arbeiten an zahlreichen Ausstellungen, war Mitinitiator der deutsch-belgischen Künstlervereinigung "Zwalmbruecke" und Gründer und Leiter des Kunstkabinetts im Museum der Schwalm in Ziegenhain. Malerfreundschaften pflegte er u.a. mit Henner Knauf, Marianne Thielmann, Günter Heinemann, Paul Halbhuber und Wolfgang Zeller.

Künstlerisches Spektrum: Werbe- und Gebrauchsgrafik, Wandgestaltung, Illustration, Plastik, Glasschliff, Mosaik, Kirchenraumgestaltung, Zeichnung, Malerei, Linolschnitt.

Vincent Burek starb am 21. Dezember 1975 in Ziegenhain (Schwalm). Seinem künstlerischen Erbe ist diese Homepage gewidmet.

Der belgische Maler André Beaussaert gehörte mit Vincent Burek zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe Zwalmbruecke


Vincent Burek 1947 - Kohlezeichnung von Günter Heinemann, Mitglied der Gruppe Neue Schwalm


Henner Knauff malte Vincent Burek 1955. Knauff war ein in der Schwalm geborener Künstler, der ebenfalls die Tradition der Willingshäuser Maler fortsetzte.


Copyright an allen Abbildungen der "Vincent Burek Homepage" urheberrechtlich geschützt.

Letzte Aktualisierung IV/2018


 
     
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